Ein Dorf das mir am Herzen liegt.

Aus den Erzählungen weiß ich, das dies ein Dorf war, wo gelacht, geliebt, geheiratet und gestorben wurde, wie in jedem anderen Ort der Welt.

Es waren kleine Häuschen, nur Erdgeschoss. Die meisten waren mit Stroh, Schilf und Pappe gedeckt, die oft genug durch Blitzeinschlag zerstört wurden Es gab einen kleinen Einkaufsladen, ein Schulhaus, eine kleine Kirche und einen Friedhof.

Leider steht heute nur noch ein Gehöft

 

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  und die alte Kirche, aber sie ist schon sehr zerfallen

Mir und meinen Mitforschern ist es schon lange ein Bedürfnis, Leute zu finden die mithelfen diese kleine Kirche unserer Vorfahren vor dem Verfall zu retten. Mal sehen ob es uns gelingt.


In dem Dorf lebten vorwiegend Bauern. Es gab viele Kinder, wie überall zu dieser Zeit, die Männer sind in die umliegenden Städte und bis nach Deutschland gefahren, um Arbeit zu finden.

Der sandige Boden gab nicht genügend her , um die Familie zu ernähren.

Auch das letzte Gehöft ist nun verlassen., Bald wird die Natur Freud und Leid eines ganzen Dorfes überdecken. Nach knapp 200 Jahren wird es verschwinden und mit ihm werden die Grausamkeiten aus den letzten Kriegstagen überdeckt.

Die Nacht zum 1. März 1945 wurde für viele Bewohner des Dorfes zur Todesstunde. Darüber wird nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen, aber wir kennen die Namen derer, die auf dem Friedhof verscharrt wurden.

Kein Grabstein weist darauf hin, wo die Stelle der Grube ist, in der ca. 50 Personen ihre letzte Ruhe gefunden haben. Kinder und Greise, keiner wurde verschont.

Das war der Krieg damals und ist er leider auch noch Heute – schreckliche Menschen!

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